Im Univ.-Krankenhaus Klinikzentrum Banjaluka hat am 12. August 2014 in Organisation des Gesundheitsministeriums der Republik Srpska ein Treffen mit Direktoren aller Krankenhäuser in der Republik Srpska stattgefunden. An der Sitzung wurde über unternommene Aktivitäten an der Prävenz und Behandlung der Patienten mit akutem Myokardinfarkt gesprochen und über die fachspezifische Zusammenarbeit entsprechender Krankenhausabteilungen.
Um eine bessere Koordination und Versorgung von Patienten zu verschaffen, wurde an der Sitzung eine engere Zusammenarbeit zwischen bestimmten Abteilungen des Univ.-Krankenhauses Klinikzentrum Banjaluka und der restlichen Krankenhäuser in Republik Srpska besprochen und regelmäßige Expertentreffen definiert.
„Das Ziel ist es allen Patienten in Republik Srpska gleichen Gesundheitsschutz zu bieten, egal aus welcher Gemeinde sie kommen, um dabei eine größere Anzahl von Patienten in unseren Gesundheitseinrichtungen zu behandeln und weitere Einsparungen im Gesundheitssystem zu erreichen“, sagte der Gesundheitsminister, Herr Dragan Bogdanić. Er betonte, dass in den letzten paar Monaten im Univ.-Krankenhaus – Klinikzentrum Banjaluka Kardiologen erfolgreich die Probleme des akuten Myokardinfarktes mit modernsten Methoden behandeln. „Wir werden gleichfalls am 8. September einen Angio-Saal im Krankenhaus in Bijeljina in Betrieb setzen, in welchem wir Behandlung des akuten Myokardinfarktes in diesem Gebiet der Republik Srpska ermöglichen werden”, sagte der Gesundheitsminister.
Der Chef der Abteilung der interventionellen Kardiologie im Univ.-Krankenhaus – Klinikzentrum Banjaluka, Dr. Saša Lončar betonte, dass mit dem Gesundheitsministerium eine Abmachung bzgl. der Behandlung von akutem Myokardinfarkt abgesprochen wurde.
„Die Bürger sollten wissen, dass jetzt ein 24-stündiger Service sieben Tage in der Woche im Rahmen dieser Gesundheitsanstalt ermöglicht ist, wo die Möglichkeit der Patientenbehandlung mit akutem Myokardinfarkt besteht, egal aus welchem Teil der Republik Srpska sie kommen“, sagte Dr. Lončar.
Er erklärte, dass vier Teams für Behandlung des akuten Myookardinfarktes gegründet wurden, was eine Neuheit im Gesunheitssystem ist, weil jetzt das einheimische Team vollkommen für diese Art der Patientenbehandlung befähigt ist. „Dank diesem Programm müssen die Patienten mit akutem Myokardinfarkt nicht mehr ausserhalb von Republik Srpska behandelt werden“, sagte Dr. Lončar.
Dr. Nikola Bojić, Koordinator für Lufttransport der Verwundeten und Kranken betonte, dass schwerkranke Patienten aus der ganzen Republik Srpska von heute mit Hubschraubern aus den entfernten Gebieten in das Univ.-Krankenhaus – Klinikzentrum Banjaluka transportiert werden können. “Bei der Intervention wird ein „Goldstandard“ ersucht, bzw. muss der Patient in den ersten drei bis sechs Stunden behandelt werden. Wenn man dabei die Entfernung einiger Krankenhäuser bedenkt, ist der Hubschrauber-Service absolut notwendig, besonders bei dieser Diagnose“, sagte Dr. Bojić. Er betonte, dass die Promotion des medizinischen Hubschraubers anfang September stattfinden wird. Bis zu diesem Zeitpunkt werden alle Tests durchgeführt und die Koordination zwischen dem Univ.-Krankenhaus Klinikzentrum Banjaluka und dem Klinikzentrum Serbien definiert werden.